Von Napier ging es direkt in Neuseelands wunderschöne Hauptstadt. Im Gegensatz zu Auckland ist Wellington viel kultureller und für uns viel interessanter. Zum Beispiel gibt es das Nationalmuseum »Te Papa« in dem man einen Vulkanausbruch sehen kann und in dem ein ganzer Wald mit Hängebrücke und Glühwürmchenhöhle aufgebaut ist. Außerdem kann man in Wellington, ihr ahnt es schon, super shoppen. Ein Muss ist auch eine Fahrt mit der Cable Car, die ein Stück den Berg hoch fährt bis zu dem Botanischen Garten. Von dort aus kann man einen schönen Weg wieder zurück in die Stadt gehen. Übernachtet haben wir ein bisschen außerhalb in einem Vorort namens Mana. Wir haben 3 Tage hier verbracht; hätten aber gut noch länger bleiben können. Erstmal wollen wir jetzt aber auf die Südinsel bevor es Herbst wird und das Wetter schlechter wird.
Donnerstag, 28. Februar 2008
Wellington is great
Montag, 25. Februar 2008
Unterwasserflughafen und fliegende Delfine
Von Turangi ging es wieder ein Stück den Lake Taupo hoch bis zu gleichnamiger Stadt. Taupo ist nicht sehr aufregend, daher haben wir hier vor allem Shopping gemacht und uns ein bisschen im „Craters of the moon“-Park umgesehen. Craters of the moon ist eine Ansammlung von geothermischen Aktivitäten. Aber nachdem wir schon in Rotorua waren konnte uns das bisschen Gedampfe nicht so richtig imponieren. Auch hier gab es wieder eine heiße Quelle, die wir natürlich nicht auslassen wollten.
Gut erholt von der Wanderung ging es nun an die Ostküste nach Napier. In keiner anderen Stadt auf der Welt gibt es so viele Art-déco Gebäude. Aufgrund eines starken Erdbebens im Jahr 1931, in der die ganze Stadt zerstört wurde, erhielt sie ihr heutiges Erscheinungsbild. Übrigens hat sich durch das Erdbeben die Küste so stark angehoben, dass der Flughafen auf dem ehemaligen Meeresgrund erbaut wurde. In Napier haben wir uns also hauptsächlich die schönen Häuser angeschaut und waren mal wieder shoppen. Aber was gibt es daran schon auszusetzen?
Samstag, 23. Februar 2008
Warum wandern wenn man ein Auto hat und wo war eigentlich Steffen?
Von Rotorua ging es weiter Richtung Süden nach Turangi. Vorbei am großen Lake Taupo. Turangi ist ein kleines Nest in dem es eigentlich nichts gibt ausser viele Backpacker, die das Tongariro Crossing machen möchten. Der Tongariro National Park beherbergt die drei Vulkane Mt. Ngauruhoe, Mt. Ruapehu und Mt. Tongariro. Das Tongariro Crossing ist eine Tageswanderung (6-8 Stunden) vorbei an Lavafeldern, türkisblauen Seen und natürlich den 3 Vulkangipfeln. Für jemanden mit meinem Fitnesslevel (0 bis -2) war es schon eine ziemliche Herausforderung, gut dass ich neue Wanderschuhe und meine fitten Mit-Wanderer Jan „die Gemse“ und Katharina „der Katibär“ dabei hatte.
Freitag, 22. Februar 2008
Geschwefelter Mais zum Mittag
Sind immer noch ziemlich in Verzug aber da wir jetzt wieder allein unterwegs sind haben wir wieder ein bisschen mehr Zeit, um uns um unseren Blog zu kümmern. So, wo waren wir stehen geblieben? In Rotorua...
...ist es gar nicht so stinkig wie gedacht. Es dampft und blubbert zwar wirklich aus allen Ritzen aber der schwefelige Geruch, der ab und zu herüberweht ist gut zu ertragen. Rotorua wirkt ein wenig außerirdisch, überall ist die Erde aufgerissen. Im Whakarewarewa Maori Village kann man im Erddampf gekochten Maiskolben essen, Geysire und Mudpools angucken. Zum Ausklang sind wir in einem einsamen, heißen Gebirgsbach baden gegangen.
Montag, 18. Februar 2008
Update in between
Wir sind leider ein wenig im Verzug...hatten in den letzten Tagen nicht die Zeit ins Internet zu gehen...nur kurz als update... wir sind inzwischen von der Ostküste an die Westküste gefahren und haben in einem Backpacker Katharina und Jan "aufgegabelt", die nur noch 2 Wochen Urlaub haben und auch zurück nach Auckland wollten. Aus Auckland wurde nix, weil alle Backpacker ausgebucht waren. Stattdessen sind wir mit den beiden Surfern nach Piha gefahren, einen kleinen Surfort in der Nähe von Auckland. Von dort aus ging es weiter nach Rotorua, wo wir heute angekommen sind. Morgen schauen wir uns die Umgebung an und dann gibts mehr Infos...
Dienstag, 12. Februar 2008
Supergutsupergut
Wir sind in Kerikeri, der Ort der so gut ist, dass man ihm zwei mal den gleichen Namen gab. Kerikeri ist an der Ostküste oberhalb von Whangarei. Unser Hostel heißt Kerikeri Farm Hostel und wie der Name schon sagt, wohnen wir hier auf einer kleinen, privaten Farm bei Claes, einem Schweden, der die ganze Welt bereist hat und sich dort niedergelassen hat, wo es ihm am besten gefällt, in Neuseeland. Claes ist sehr nett und zeigt uns wie man sweet corn grillt, dass man Kiwi Früchte auch mit Schale essen kann, und wie lecker green mussels in Weißweinsoße sind. Auf der Farm werden Orangen, Mandarinen und noch viel anderes Obst und Gemüse angebaut. Und wir kommen täglich in den Genuss der süßesten Mandarinen und des orangigsten O-Saftes der Welt. Ganz in der Nähe kann man Waitangi besuchen, den Ort an dem der Vertrag zwischen den Maori und den Engländern unterschrieben wurde. Mit dem Waitangi Treaty akzeptierten die Maori die englische Königin als ihr Oberhaupt. Zudem gibt es auch hier einen Wasserfall zu dem man wandern kann und schöne, einsame Strände die wir uns nicht entgehen lassen wollten, daher haben wir beschlossen noch 2 Tage länger als ursprünglich geplant hier zu bleiben...
Freitag, 8. Februar 2008
Ich seh den Sternenhimmel
Jetzt sind wir schon 2 Tage hier und es gefällt uns sehr gut. Wie angekündigt, haben wir uns die Whangarei Falls angeschaut, waren in abenteuerlich Höhlen in denen es grün leuchtende Glühwürmchen gab, die aussehen wie ein hell beleuchteter Sternenhimmel. Leider kommt es auf den Bildern nicht so gut raus, in Echt waren sie noch viel imposanter. Whangarei selbst ist nicht besonders sehenswert. Hinzu kommt, dass die Geschäfte nur bis 16 höchstens 17 Uhr geöffnet haben, also nichts mit Shopping. Eine Anschaffung haben wir dennoch getätigt. Ein Straßenatlas damit wir mit Futo Maki immer den richtigen Weg finden. Steffen wurde heute in ein Museum gezwungen und wir haben unseren ersten echten, lebendigen Kiwi gesehen. Leider nicht in freier Natur sondern in besagtem Museum und Kiwi House. Unser nächster Stop wird die Küste sein und wir hoffen vielleicht auch ein bisschen baden gehen zu können. Wir fahren Richtung Bay of Islands, wo es sehr schön sein soll. Wo genau haben wir noch nicht entschieden aber wir werden es euch wissen lassen. Ansonsten ist das Leben hier sehr relaxt, man trifft viele Backpacker, die schon Monate unterwegs waren und jetzt nur noch die letzten Tage oder Wochen faulenzen. Überhaupt hat man hier viel mehr Zeit und lässt alles etwas ruhiger angehen. Meist „vergammeln“ wir die heißen Mittage, um im Schatten zu liegen, Reiseführer zu lesen und zu planen wo wir in den nächsten Tagen hinfahren wollen.
Donnerstag, 7. Februar 2008
On the way to Whangarei
Weil wir in ca. 2 bis 3 Wochen noch Unterlagen für unser Auto zugeschickt bekommen (von denen wir leider auch nicht so genau wissen, was das eigentlich für Unterlagen sind), drehen wir noch eine kleine Runde durch den Norden der Nordinsel bevor wir uns auf den Weg Richtung Südinsel machen. Unser erster Stop ist Whangarei, die größte Stadt in Northland. Hier kann man in Kauri-Wäldern wandern, unter dem Whangarei Wasserfall baden und in den Abbey Caves Glühwürmchen beobachten. Für alle die googeln wollen: unser Hostel ist die Little Earth Lodge. Hier bleiben wir mindestens 3 Tage und werden alles oben genannte erleben...
Mittwoch, 6. Februar 2008
Sumo fight um Futo Maki
Die ersten Tage waren sehr erfolg- und erlebnisreich. Wie bereits erwähnt, haben wir uns gleich am ersten Tag ein Auto erstanden. Nach langen Rechercen im Internet über den aktuellen Automarkt, sind wir zu Turners Auction gefahren und haben uns als Bieter angemeldet. Es standen 190 Autos in der Halle, die alle Probegefahren werden konnten. Zum Glück hatten wir uns schon vorher unsere Favoriten ausgesucht. Und hatten auch schnell unsere 2-3 Lieblingsautos gefunden. Mit einer Bieternummer und dem Gesang des Auktionnators ging es dann los...so richtig wie man sich das vorstellt...wie im Fernsehen. Als dann unser Auto dran kam war es ein hartes Kopf-an-Kopf Rennen mit einem Japaner, das wir jedoch gewannen. Futo Maki (das ist unser Nissan Primera) nennen wir für NZ$ 8.400,- jetzt unser eigen.
Sonntag, 3. Februar 2008
Kia ora Aotearoa
Wir sind angekommen! Am 2. Februar sind wir nun in Auckland gelandet (nachdem wir am 31.1. losgeflogen sind). Haben uns auch gleich am ersten Tag ein Auto erstanden, können also nicht sooo sehr müde gewesen sein! Aber dann doch so müde, dass wir schon abends um 7 tot in unser Doppelstockbett in der Jugendherberge gefallen sind. Auckland hat auf den ersten Blick einen tollen Eindruck hinterlassen, nicht nur wegen des (danke Dina) guten Wetters. Hier riecht es ueberall so wunderbar tropisch und die Pflanzen bluehen alle...