Von Dunedin machten wir uns auf den Weg Richtung Norden. Unser nächstes großes Ziel war Mount Cook, auf dem Weg liegen jedoch die Moeraki Boulders, eine Touristenattraktion, die wir natürlich nicht verpassen wollten. Wir hatten ein bisschen Pech, denn es war Flut und die Moeraki Boulders (große Steinkugeln, die es nur an diesem Strand und sonst nirgends auf der Welt gibt) waren teilweise gar nicht zu sehen. Unser für den Abend ausgesuchtes Hostel war jedoch nicht weit entfernt, und so beschlossen wir am nächsten Tag noch einmal bei Ebbe hinzufahren. Unser „Hostelvater“ hat uns sehr nett empfangen und uns den Tipp gegeben an einen nahe gelegenen Strand zu fahren, wenn wir Pinguine sehen wollten. Aha, Pinguine ... sollten wir sie tatsächlich noch zu Gesicht bekommen? Ja, wir sollten. Als wir so die Küste entlang liefen und in der Ferne nach den seltenen Gelbaugenpinguinen Ausschau hielten, wären wir fast auf einen drauf getreten. Plötzlich standen sie da, nur ein paar Meter von uns entfernt und starrten uns an als hätten sie die ganze Zeit auf uns gewartet. Wir starrten zurück! Es war super, der Sonnenuntergang, die lang ersehnten Pinguine und nur wir allein und sonst kein Mensch weit und breit. Hurra, so haben wir uns Neuseeland vorgestellt!
Mittwoch, 23. April 2008
Sonnenuntergang, Pinguine und wir