Sonntag, 13. April 2008

Wir haben Zuwachs bekommen


Nachdem wir so viel „Stadtleben“ hatten in den letzten Tagen, freuten wir uns mal wieder auf etwas Natur. Unser nächster Stop sollte das Fjordland sein. Seit Queenstown sind wir zu dritt unterwegs. Tobias, den wir schon in Nelson und nochmal in Greymouth getroffen hatten, suchte eine Mitfahrgelegenheit und wir hatten nach unseren Shopping-Eskapaden noch ein wenig Platz im Auto.

Das Fjordland zeichnet sich vor allem durch viel Wasser, hohe Berge und die gemeinen Sandflies aus. Sandflies sind, wie der Name schon sagt, kleine Fliegen, die einen beißen und gemein juckende Stiche hinterlassen. Zum Glück hab ich (Inga) ein gutes Insektenmittel dabei, nämlich Steffen. Wenn er in der Nähe ist, kann ich fast unbeschadet in einem Sandflyschwarm stehen, während Steffen von den Biestern bei lebendigem Leib aufgefressen wird. Trotz dieser Gefahren darf man den Milford Sound nicht verpassen. Allein die Straße zu diesem Fjord ist wunderschön und wenn man Glück hat, so wie wir, sieht man auch Keas. Diese Papageien sind sehr neugierig und fressen, wenn man nicht aufpasst, die Scheibenwischer und Gummidichtungen am Auto auf. Für Wandersleut, wie wir es ja inzwischen sind, gibt es auf der Stecke auch viele Tracks, die erkundet werden wollen und als krönenden Abschluss macht man dann am besten eine Bootstour im Milford Sound, denn wer den Milford Sound nicht kennt, der hat Neuseeland verpennt!