Montag, 16. Juni 2008

Im Paradies


Broome zeichnet sich vor allem durch seinen endlos langen „Cable Beach“ aus. In diesem Punkt hatte der Reiseführer recht, denn an diesem Strand findet jeder ein Stückchen Paradies, und wo lässt es sich herrlicher relaxen als an einem endlosen Strand? Um giftige Quallen muss man sich im Moment auch nicht all zu große Sorgen machen, denn der letzte Quallenangriff war vor 10 Tagen. Wir konnten nach der ganzen Fahrerei der letzten Tage ein wenig Entspannung gebrauchen und blieben 3 Tage. Doch Broome hatte noch mehr zu bieten als Strand und Faulenzen. Einen Abend verbrachten wir mit Indianer Jones, im ältesten Freiluftkino der Welt, wir besuchten den Chinesischen und Japanischen Friedhof, auf dem tausende ehemalige Perlentaucher liegen und schlenderten über den Samstags-Markt, auf dem die alternativen Australier ihr Kunsthandwerk anbieten. Leider sahen wir auch viele Aborigines, die betrunken in den Straßen rumhingen. Der Bottleshop (Spirituosenladen) machte erst um 11 Uhr auf, damit sie sich nicht schon Vormittags betrinken konnten. Das waren wir von Neuseeland nicht gewöhnt. Dort sah man oft Maoris aber nie so perspektivlose. Auf einmal kam uns Broome gar nicht mehr so paradiesisch vor.