Montag, 21. Juli 2008

Entspannung bis zur totalen Erschöpfung

In unserem Hostel in Kaikoura lernten wir Britta kennen, die uns von Hamner Springs vorschwärmte. Hamner ist ein Kurort und besitzt einige heiße Quellen in denen man bis zur totalen Erschöpfung baden kann. Nach 2 Stunden im heißen Wasser waren wir total schrumpelig, ausgehungert und müde, sodass wir von der vielen Entspannung erst mal ein Mittagsschläfchen halten mussten. Sonst gabs in Hamner Springs nicht viel zu sehen und zu erleben. Die Bürgersteige werden hier, wie auch in den meisten Neuseeländischen Städten bereits um 17 Uhr hochgeklappt. Daher blieb viel Zeit zum Nachdenken und die Entscheidung wurde gefallen: Wir fahren wieder zurück auf die Nordinsel.

Samstag, 19. Juli 2008

Kein Regen seit 2 Wochen


Da wir uns immer noch sehr schwer taten mit der Entscheidung wo wir als nächstes hinfahren sollten, entschieden wir uns erstmal Kaikoura anzuschauen. Denn das kleine Fischerstädtchen hatten wir noch nicht gesehen und es liegt nur 2 Stunden nördlich von Christchurch. Als wir ankamen war in Kaikoura furchtbar graues Regenwetter. Der erste Regentag seit 2 Wochen, wir uns unsere Hostelmutter erklärte. Um so erfreuter waren wir als wir am nächsten Morgen nicht nur Sonnenschein erblickten sondern auch eine verschneite Bergkette, von der Kaikoura umgeben ist. Der Ort lockt seine Touristen mit Wal- und Delfinbootstouren an. Wir entschieden uns, das auf den Sommer zu verschieben und statt dessen die Gegend vom Land aus zu erkunden. So machten wir eine kleine Wanderung über die Halbinsel mit tollen Ausblicken auf das Meer und die Berge.

Donnerstag, 17. Juli 2008

Wellness für Futo Maki


Bevor von euch wieder Vorwürfe kommen, dass es Zeit wird für einen neuen Blog, hier also schnell ein paar Neuigkeiten: Wir sind gesund und munter in Neuseeland gelandet und haben 10 Tage und einen Geburtstag in Christchurch verbracht. Unser Futo Maki war zum Glück noch völlig intakt dort wo wir ihn abgestellt hatten. Und weil wir ihn so vernachlässigt hatten, schenkten wir ihm jetzt viel Aufmerksamkeit. So bekam er einen Ölwechsel, neue Bremsbeläge, eine neue WOF (Warranty of Fitness- der NZ TÜV) und eine neue Registration (Steuer). Des weiteren nutzten wir die Zeit in Christchurch um ein paar Erledigungen zu machen. Steffen bekam sein Visum verlängert und darf nun auch ein Jahr bleiben. Ebenso buchten wir unseren Rückflug, der noch für Oktober ausgestellt war, um. Die restliche Zeit verbrachten wir damit zu überlegen wo es nun als Nächstes hingehen soll. Mit der Südinsel sind wir ja fast durch, dennoch würde es uns schon reizen ein bisschen Zeit im Schnee zu verbringen... Wo es uns letztendlich hinverschlagen hat, erfahrt ihr im nächste Blog.

Dienstag, 8. Juli 2008

Schnupfenviren gegen Shoppingfieber


Der letzte Abschnitt unserer Australienreise startete mit einem abenteuerlichen Flug Nachts um 3 Uhr mit Tiger Air. Tiger Air hat nicht nur den Tiger im Tank sondern auch schreiende Babys an Board und super enge Sitze am Start, an denen selbst ich (Inga) mit den Knien anstieß. Melbourne selbst begrüßte uns dann, wie erwartet, mit kalten 13° C, bedecktem Himmel und starkem Wind. Aber wir waren ja auch nicht zum braun werden hier, sondern um uns schon mal an die Neuseeländischen Temperaturen zu gewöhnen und (natürlich) zum Shoppen. Was wir in Australien nicht verpassen wollten und noch nicht gesehen hatten waren Koalabären, also führte einer der ersten Besuche in den Royal Melbourne Zoo. In dem wir tatsächlich Koalas, zudem Wombats, ein Schnabeltier, Emus, Kängurus und vieles andere Getier gesehen (und Kängurus sogar gestreichelt) haben. Der Großteil des restlichen Zeit in Melbourne, ihr habt es schon erraten, verbrachten wir (oder vielmehr ich) mit ausgiebigen Shoppen. Steffen zog es vor sich einen Schnupfen zuzulegen und seine Tage auf der Couch vor dem Computer zu verbringen. Am 7.7. gings dann wieder nach Christchurch. Wir hatten fast schon ein bisschen „Heimweh“ nach Neuseeland und fühlen uns, als würden wir wieder „nach Hause“ kommen.

Dienstag, 1. Juli 2008

Kein Glück mit den Kröten


Frangipaniblüten, 31° C im Schatten, Palmen und türkisblaues Meer. Darwin ist tropisch und das macht es umso sympatischer. Die 4 Tage in Darwin verbrachten wir zur Hälfte auf dem Campingplatz - unsere letzten Tage mit Matilda - zur anderen Hälfte am Pool unseres Hostels. Ein halber Tag ging beim Putzen des Campers drauf, den wir aufgetankt und sauber wieder abgeben mussten. Viel Zeit verbrachten wir auch mit den Highlights des Campingplatzes: am ersten Abend gab es (praktisch auf unserem Stellplatz) ein Konzert bei dem ein dicker Australier in sehr knappen und obzönen Kostümen Songs von Stars wie Madonna und Tina Turner nachgesungen hat. Am zweiten Abend wurde ein Kröten-Wett-Rennen veranstaltet. Die Kröte auf die wir gewettet haben musste von uns persönlich mit Glück bewünscht und in den Ring gesetzt werden. Leider hatten wir jedoch nicht so viel Erfahrung im Gewinnerkrötenauswählen und haben die begehrten Preise (Tafel Schokolade, Basecap und Flasche Wein) nicht gewonnen. Die letzten Tage im Hostel waren weniger aufregend. Wir waren bei „Aquascene“, zum Fische füttern und auf dem Abendmarkt am Strand zum Shoppen und zum schlemmen. Unser nächster Stop ist Melbourne: 13° C im Schatten, riesige Hochhäuser, keine Palmen. Dafür: die beste Stadt zum Shoppen in Australien.