Der Maori Sage nach hat sich Mt. Taranaki unglücklich in die schöne Pihanga, einen Vulkan beim Lake Taupo, verliebt. Als jedoch Pihangas Geliebter, Mt. Tongariro die beiden ertappte, musste Mt. Taranaki fliehen und sitzt nun, statt mit den anderen Bergen in der Mitte der Insel allein im Westen unter einer Wolke aus Tränen. Taranaki muss während der 3 Tage in denen wir in New Plymouth waren ununterbrochen an seine Freundin gedacht haben, denn er weinte sehr viel. Nicht ein einziges Mal zeigte er uns seine verschneite Spitze, so traurig war er; und das machte wiederum uns sehr traurig. Statt also den Vulkan zu bewundern, unternahmen wir in den regenfreien Momenten einen Ausflug zu den „drei Schwester“ (zwei Felsen im Meer) und erkundeten die schwarzen Sandstrände der Westküste. Doch bei all dem Regen, der uns zwang im Haus zu bleiben, war uns auch nur zum Weinen zumute.
Donnerstag, 21. August 2008
Berg mit Liebeskummer
Montag, 11. August 2008
Reise um die Welt in 5 Stunden
Wanganui ist die drittälteste Stadt Neuseelands und deren Einwohner sind sehr stolz auf ihr Museum, ihren Fluss und die Cafés, die die Hauptstraße säumen. Unser Hostel, mit Blick auf den sich dahin schlängelnden, braunen Fluss erinnerte uns an eine alte Südstaatenvilla. Weil es uns gut gefallen hat und sie Personal gesucht haben, haben wir beschlossen ein paar Tage für unsere Unterkunft zu arbeiten, dadurch ein bisschen Geld zu sparen und zusätzlich paar Schlecht-Wetter-Tage rumzukriegen. Man stelle sich vor, auch am anderen Ende der Welt werden die Ecken und Kanten mit der Zahnbürste geschrubbt. In unserer Freizeit machten wir einen Ausflug nach Athen, London und Jerusalem oder fuhren mit einem, von nur zwei in einem Berg eingelassenen Aufzügen der Welt.
Dienstag, 5. August 2008
Trennung
Der Weg zur Nordinsel geht über Picton, da von dort die Fähre nach Wellington auf der Nordinsel abfährt. Von hier trennten sich Steffens und mein Weg, denn Inga flog mit dem Flieger, um die Marlborough Sounds von oben zu genießen, während Steffen in Picton festhing. Weil die See zu rau war, wurde die Fähre mehrere Tage storniert. Also hatte Inga ein paar Tage, um in aller Ruhe die Geschäfte, Kinos und Museen Wellingtons unsicher zu machen, während Steffen sich mit free internet und chocolate pudding in Picton vergnügen konnte. Wieder vereint ging es dann die Westküste hinauf nach Wanganui.