Sonntag, 30. November 2008

Hilfe, die Verwandten quälen uns


Von den Pinguinen haben wir uns schweren Herzens verabschiedet, um weiter Richtung Süden zu fahren. Unser Ziel war Dunedin (übrigens Danieden ausgesprochen), wo wir uns zertifizieren lassen haben, dass wir die steilste Straße der Welt erklommen sind. Weiter gings in die Catlins. Dort wohnten wir in einem Hostel mit angeschlossener Schaffarm. Wir nutzten die Gelegenheit um Richard, dem Schäfer, über die Schulter zu schauen, ein bisschen im Schafsmist rumzustapfen und beim „drenchen“ der Schafe zu helfen. Von dort gings zum Milford Sound mit einer kurzen Kaffeepause im südlichsten Starbucks der Welt. Unser Hostel am Lake Manapouri war an einen Hügel gebaut und lieferte uns einen tollen Blick auf die umliegenden Berge und den See, wir hatten unsere kleine, private Hütte und im Vorgarten grasten zwei Pferde. Zudem hatten wir viel Glück mit dem Wetter, so dass der geplanten Wanderung auf dem Weg zum Milford Sound nichts im Wege stehen sollte. Die Sonne schien und so gab es keine Ausreden, die Mama und der Lothar mussten den Berg erklimmen. Zum Fluchen reichte zum Glück die Puste auch nicht aus. Der Berg wurde erfolgreich erklommen und die Ausblicke entlohnten hoffentlich für den schweißtreibenden Weg, so genau wissen wir das leider nicht, denn im Auto wurden der tolle Blick nicht erwähnt. Es dominerte das Thema Fußschmerzen und die Frage: "Warum sind wir eigentlich zum Milford Sound gefahren?"