Donnerstag, 19. März 2009

Ich liebe Moko


Juhu wir haben eine Woche Urlaub, haben unsere Rucksack gepackt und sind Richtung Süden gefahren. Genauer gesagt Richtung East Cape, der östlichste Punkt Neuseelands. Gisborn ist die östlichste Stadt und man kann als erster den Sonnenaufgang sehen...naja wenn man zu der Urzeit schon wach ist. Wir haben dafür als Erste auf der Welt die Sonne auf ihrem höchsten Punkt stehen sehen, das ist doch auch schon was. Das Ziel unseres Ausflugs war jedoch Moko zu sehen, einen wilden Delfin, der zu einem bestimmten Strand kommt und mit dem man dort schwimmen und spielen kann. Wir haben uns ein bisschen Sorgen gemacht, was ist wenn Moko nicht da ist? Oder noch Schlimmer, was ist wenn er da ist aber nicht mit uns spielen will? Aber alle Befürchtungen waren umsonst. Moko war da und war in Spiellaune. Besonders gern mag sie Boogie Boards, sie stiehlt die kurzen Surfbretter von den Touristen, schupst sie eine Weile durchs Wasser und spielt fang mich. Sobald jemand dem Board zu nahe kommt saust die damit davon. Anfassen kann man Moko auch, sie fässt sich ein bisschen so an wie ein fest aufgepumptes Schlauchboot. Moko kam uns tatsächlich so nahe, dass wir sie auf die Nase küssen konnten. Wir lieben Moko...am liebsten hätten wir sie mit nach Hause genommen und in unserem Pool schwimmen lassen. Schwerenherzens haben wir uns von Moko getrennt denn wir mussten ja wieder zurück nach Kerikeri um zu arbeiten. Schrecklich dieser stressige Arbeitsaltag...

Mittwoch, 11. März 2009

Danke

Die faule Arbeitslosigkeit hat jetzt ein Ende. Wir haben unser Arbeitsvisum bis Januar 2011 bekommen. Steffens Partnervisum ist nicht an einen Job gebunden und er könnte sich sogar selbstständig machen. Ingas Visum ist an den Job im Hostel gebunden. Einen dicken Schmatzer an alle, die uns geholfen haben, das Visa zu bekommen und Briefe, Fotos und Gummibärchen geschickt haben. Ohne eure Hilfe hätte es sicher nicht geklappt. Für alle die noch nicht wissen wo wir denn nun eigentlich sind und was wir hier so genau machen, ein kleiner Überblick. Wir arbeiten für Claes, einen Schweden der ein kleines Hostel umringt von 15 hektar Orangenplantage ganz im Norden Neuseelands in Kerikeri besitzt. Wir arbeiten und wohnen im Hostel. Steffen ist hauptsächlich fürs Früchte pflücken zuständig und Inga fürs Hostel. Unser Alltag sieht also so aus, dass wir gegen 9 Uhr aufstehen und erstmal gemütlich frühstücken. Danach wird geputzt, gepflückt und gegärtnert je nachdem was so ansteht. Abends wird dann besprochen was es zum Abendessen gibt und dann wird in die Stadt Kerikeri gefahren zum einkaufen. Alle die sich persönlich ein Bild machen wollen sind herzlich eingeladen